Depot, Depotgeschäft und Depotkonto

Unter einen Depot versteht man im Allgemeinen einen Ort, um Wertgegenstände zu verwahren. In der Regel erfolgt die Verwahrung bei und durch ein Kreditinstitut.

Offenes und geschlossenes Depot

Wenn Sie ein Depot eröffnen möchten, haben Sie in erster Linie die Wahl zwischen einem offenen und einem geschlossenen Depot. Geschlossenes Depot, das bedeutet, Wertgegenstände wie z.B. Schmuck oder Gold werden geschlossen verwahrt, z.B. in einem Schließfach bei der Bank unter Mitverschluss von Bank und Kunde, oder aber auch, die Aufbewahrung von verschlossenen oder versiegelten Behältnissen, dem sogenannten Verwahrstück. Ein offenes Depot hingegen bedeutet, hier werden Wertpapiere dem Verwahrer, z.B. einem Kreditinstitut, zur Verwahrung und Verwaltung übergeben. Offenes und geschlossenes Depot, das bedeutet eine Unterscheidung der Depots aufgrund der unterschiedlichen Verwahrmöglichkeiten. Versichen Sie selbst – hier ist ein bester online broker zu finden.

Das offene Depot – die Möglichkeiten

Beim offenen Depot selbst gibt es dann noch weitere Unterteilungen, ebenfalls nochmals nach verschiedenen Verwahrarten. Grundsätzlich wird beim offenen Depot zwischen einer Sonderverwahrung oder einen Sammelverwahrung unterschieden:

Sonderverwahrung

  • im eigenen Tresor
  • beim Drittverwahrer

Sammelverwahrung

  • beim Drittverwahrer
  • bei Dt. Börse Clearing
  • im eigenen Haus unter Haussammelverwahrung

Wenn Sie sich als Kunde für ein offenes Depot entscheiden, und hier für die Verwahrung bei einem Dritten, so unterscheiden sich hier dann noch:
-         Depot A: Eigendepot
-         Depot B: Fremddepot
-         Depot C: Pfanddepot
-         Depot D: Sonderpfanddepot

Das Depotgeschäft und die Kosten

Im Zusammenhang mit den Depots, gilt es auch das sogenannte Depotgeschäft zu nennen. Depotgeschäft, das bedeutet zum einen die Verwahrung und Verwaltung von Wertpapieren, aber auch die Entgegenahme und Aufbewahrung von Wertgegenständen. Depotgeschäft betrifft also offene und geschlossene Depots gleichermaßen. Meist sind es Kreditinstitute, Banken und ähnliche Anbieter, die ihren Kunden das Depotgeschäft anbieten. Für diesen Service werden dann in der Regel die sogenannten Depotgebühren fällig. Diese müssen von Ihnen als Kunde getragen werden, zum einen für die Verwahrung bzw. Aufbewahrung an sich, zum anderen aber auch für die Verwaltung und den Service rund um das Depotgeschäft. Dabei können die Gebühren von Anbieter zu Anbieter sehr unterschiedlich ausfallen. Ein online depot test kann Ihnen hier helfen, sich einen Überblick über die einzelnen Angebote, Gebühren und Preise zu verschaffen. Auch auf dieser Seite finden Sie einen entsprechenden Vergleichsrechner um Aktien online handeln zu können.

Eine individuelle Angelegenheit

Es wird deutlich, Depot ist nicht gleich Depot. Hier gib es große Unterschiede. Je nachdem, für welche Art des Depotgeschäftes Sie sich interessieren, kommt dann auch das eine oder andere Depot in Frage. Wollen Sie bestimmte Wertgegenstände wie z.B. den Familienschmuck, Gold, wichtige Papiere oder ähnliches sicher aufbewahren, dann kommt für Sie das geschlossene Depot in frage. Wollen Sie jedoch in den Wertpapierhandel einsteigen, so handelt es sich hierbei um ein offenes Depot.

Das Depotkonto und der Gebühreneinzug

In Zusammenhang mit einem Depot, in der Regel mit einem offenen Depot, muss dann des Weiteren auch ein sogenanntes Depotkonto eröffnet werden. Hierüber werden dann die Zu- und Abgänge der Wertpapiere verbucht. Die Gebühren für ein Depot, egal ob es sich um ein offenes oder ein geschlossenes Depot handelt, werden in der Regel über ein weiteres Referenzkonto, z.B. ein Girokonto, eingezogen.

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